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Landschaftspark Duisburg Nord Gebaut am Anfang des letzten Jahrhunderts, lieferte die August-Thyssen-Hütte bis Mitte der 1980er Jahre Roheisen aus drei Hochöfen, ungefähr 1000 Tonnen am Tag. Dann kam eine Stahlkrise und das Werk wurde stillgelegt. Voll funktionsfähig, ausgelastet und auf dem Stand der Technik. Hochofen V (links im Bild) war erst ein paar Jahre zuvor generalüberholt worden. Das Foto stammt aus der Mitte der 1990er Jahre, also aus der Anfangszeit des Landschaftsparks, als noch alles rostig und kaputt war. Es zeigt links die Hochöfen I und II mit der Gaswäsche und dem zugehörigen Kamin. Der Hochofen rechts ist der damals moderne Hochofen V mit eigener Gaswäsche. Vor den Hochöfen sehen Sie die Möllerbunker, also die Anlage zur Beschickung der Hochöfen. Es gab eine Menge Bunkertaschen, die zeitweise mit äußerst verschiedenen Materialien gefüllt waren und Thyssen in die Lage versetzte, ganz unterschiedliche Roheisen für Spezialstähle herzustellen. Das Brückenähnliche Gebilde ganz rechts ist ein fahrbarer Kran, mit dem die Bunkertaschen be- und entladen werden konnten. Das Foto wurde von der Schlackehalde gegenüber der Hochofenzeile aufgenommen. Das Foto wurde analog auf Diafilm aufgenommen. Es gibt auf dem Gelände des Landschaftsparks zwei wirklich beeindruckende Aussichtspunkte. Dabei ist der Schlackeberg mehr nach innen gerichtet; die 75m hohe Plattform auf dem Hochofen V, reicht bei gutem Wetter vom duisburger Süden bis nach Hünxe und in Ost-West Richtung von Bottrop bis Kamp-Lintfort. Uwe Torweihe
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