3D gedruckte Landschaften auf
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Tastatur mit Fisch
Tastatur mit Fisch

Ja, die Tastatur ist echt. Sie funktionierte irgendwann nicht mehr und ich habe sie zerlegt, um zu sehen, wie sie von innen aussieht. Den Teil mit den Tasten habe ich aufbewahrt.

Nein, die D-Objekte stammen nicht alle von mir. Die Püppchen stammen aus dem Internet, meistens von www.thingiverse.com. Der Fisch stammt aus der gleichen Quelle, ebenso die Pflanzenteile, Baumstämme und Leitern. Die beiden Saurier und die Flechte stammen von www.Printables.com. Die Plattformen und die Roboter habe ich mit www.tinkercad.com selbst entworfen. Die Roboter sind den Robotern von Anatol Herzfeld nachempfunden, das Original zu dem 9er Ensemble steht auf der Museumsinsel Hombroich. Die tragenden Baumstrukturen stammen unmittelbar aus der KI des genutzten 3D-Druckers.

Ja, alle Teile wurden auf einem 3-D-Drucker ausgedruckt, die größeren auf dem “Prusa i3”, die Püppchen auf einem Resin-Drucker. Die Druckzeit der Bauteile beträgt zusammen mehr als zwei Wochen. Nein, die Figuren und Bauteile kommen nicht fertig aus dem Drucker. Sie werden meistens mit umfangreichen Stützstrukturen ausgedruckt, die nach dem Druck in mühevoller Kleinarbeit wieder entfernt werden müssen. Manche bestehen auch aus mehreren Teilen und müssen nach dem Entfernen der Stützstrukturen zusammengesetzt werden. Zudem sind alle Druck-Produkte zunächst einfarbig. Ich drucke in der Regel mit weißem Filament (PLA), und bemale alle Teile mit Dispersionsfarben. Das bringt noch einmal viele Stunden Arbeit mit sich.

Ja, die elektronischen Bauteile sind echter Elektroschrott, hier Bauteile diverser, defekter Festplatten. Der runde Spiegel links war eine 3,5” Festplatte.

Nein, sie enthält keine Daten mehr :-)

Die Püppchen und die Figuren sind im Maßstab 1:43, also etwa doppelt so groß wie die H0-Figuren auf Ihrer Modelleisenbahn. Die Figuren der griechischen Götter, die sich vor dem Spiegel tummeln, messen in diesem Maßstab etwa 3m bis 3,50m. Sie entstammen einer anderen Geschichte als die Dinosaurier, daher stehen sie auf jeweils eigenen Plattformen.

Das Anatols Roboter auf dem ehemaligen Zahlenblock stehen, hat wohl damit zu tun, dass ich eine Menge messen und rechnen musste, um sie zu konstruieren. Sie passen nicht in den allgemeinen Maßstab, und sind mit gut 4m Höhe (auf der Installation) gut einen Meter größer als im Original.

Was die Schaulustigen und Besucher am Rande der Installation im Einzelnen tun, weiß ich nicht. Vielleicht warten sie noch auf ihren Auftritt in einer der Geschichten oder sie sind einfach vorbeigekommen, wie Sie und ich, und wollen herausfinden, was da gerade geschieht ...

Ja, es gibt noch weitere Installationen mit und ohne Elektroschrott. Die meisten entstanden auf 150mm x 150mm Grundplatten und können zu einem großen “Freizeitpark” zusammengesezt werden. Die größeren Installationen haben in der Regel eine 300mm x 300mm Grundfläche und lassen sich problemlos in den Park integrieren.

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Uwe Torweihe - Postfach 210 603 - 47028 Duisburg

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