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Hieroglyphen geknüpft ? Hieroglyphen werden in Quadraten angeordnet. Das passt doch herrlich zu meinem beiden Knüpfrahmen, oder ? In die meisten Quadrate passen drei oder vier Zeichen und die genügen häufig für ein Wort, eine Redewendung oder einen Begriff. Auch ist die Auflösung des großen 64x64 Rahmens ausreichend für die Darstellung der einzelnen Hieroglyphen. Das nebenstehende Wort sprechen die Ägyptologen »redgit« mit weichem »dsch«. Dabei steht der Mund für das eingehende »r« und das Brot (unten) für das auslautende »t«. Der Arm mit dem rituellen Spitzbrot steht für »geben / veranlassen«, wobei das auslautende »t« aus dem Verb ein Substantiv macht, also »das Geben ... / ... Veranlassen von ...« Im Deutschen würde wir mit einer ähnlichen Formel einen Wunsch aussprechen. Aber ein »... ich wünsche dir ...« habe ich im Ägyptischen noch nicht gefunden. Für die alten Ägypter war das »Wünschen«, also das Aussprechen eines Wunsches magisch. Bei den Brüdern Grimm (ich glaube, im Froschkönig) heißt es: »In den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, ...«. Wünschen war Zaubern. Wer die Macht hatte, zu »wünschen«, der »gab«. In diesem Sinne ist das nebenstehende Quadrat eine Einleitung zu einem umfassenderen Spruchband. Uwe Torweihe Postfach 210 603 47028 Duisburg |
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